Ich habe ja gestern schon erwähnt, dass bei mir sich alles schon um Ostern dreht und so bin ich heute fleißig dabei, Styroporostereier mit Stoff zu beziehen.
Das hier gezeigte Exemplar ist ein Schaustück und wird dann in einer Vitrine auf dem Osterbasar ausgestellt.
Für die, die das gerne mal nacharbeiten möchten, habe ich auch einen Workshop erstellt.

Benötigte Materialien:
Styropor-Eier in normaler Größe, diverse Reste von Deko-Stoff, Klebestift, Schmucksteinkleber, Steck- und Nähnadeln, selbstklebende Stoffbordüren, Silber- und Goldfaden, diverse Schmuckelemente wie Halbperlen, Glitzersteinchen, Messingornamente usw.

Zuerst werden jeweils zwei Rechtecke aus einem Stoff geschnitten. Die Größe sollte so bemessen sein, dass sie gut über die eine Hälfte des Styropor-Eis passen.

Anschließend wird die eine Hälfte des Eis mit dem Klebestift bestrichen. (Ich habe mit diesem Stift gute Erfahrungen gemacht. Er klebt sehr gut, schlägt aber nicht durch den Stoff.) Ein Rechteck des Stoffes wird aufgelegt und an der Hälfte mit Stecknadeln festgesteckt. (Sofern vorhanden, sollte man hierfür alte Stecknadeln verwenden, da sie mit dem Klebstoff in Berührung kommen.)

Nach und nach wird unter leichtem Spannen der Stoff ringsherum festgesteckt. Es sollten keine Falten mehr zu sehen sein.

Nach ungefähr zwei Stunden ist der Kleber richtig trocken und der Stoff hat sich an die Form angepasst. Jetzt werden vorsichtig die Stecknadeln entfernt. Dabei mit einem Finger den Stoff beim Herausziehen der Nadeln festhalten. Sollte sich trotzdem etwas lösen, muss man noch einmal nachkleben.

Nachdem der überschüssige Stoff abgeschnitten wurde, wird mit der zweiten Hälfte des Eis genauso verfahren.

Da wo die beiden Stoffhälften zusammenstoßen, wird das Ei mit einer selbstklebenden Stoffbordüre beklebt.

Nun kann man an das Verzieren des Eis gehen. Hierfür habe ich in diesem speziellen Fall Messingornamente in Schmetterlings- und Blütenform und Bügelpailletten in Rot verwendet. Die Verzierungselemente werden mit Schmucksteinkleber aufgeklebt.

Beim Verzieren kann man natürlich seiner Fantasie freien Lauf lassen und ist ausschließlich davon abhängig, welche Schmuckelemente einem zur Verfügung stehen oder man macht gar nichts mehr rauf - je nach Geschmack.

Da das Messingormament in Blütenform in der Mitte ein Loch hatte (notfalls kann auch eins gebohrt werden), eignete es sich sehr gut, um es oben an die Stelle zu kleben, wo die beiden Enden der Stoffbordüre zusammenstoßen.
Zum Aufhängen des Eis wird durch eine Nähnadel ein Goldfaden gezogen und die Nadel vollständig durch das Loch des Messingornamentes in das Ei gestochen.
Zum Schluss werden die beiden Enden des Fadens noch verknotet und das fertige Ei kann aufgehangen werden.
Vielen Dank für's Anschauen!